
Das Coronavirus wird, wie andere akute Virusinfektionen auch, nicht über Wasser übertragen. Dennoch beschränkt sich der positive Zusammenhang zwischen Wasser und der Widerstandsfähigkeit des Körpers während einer Epidemie nicht nur auf das „Händewaschen". Wasser hilft dabei, das Abwehrpotenzial des Körpers zu mobilisieren, um eine reale Bedrohung genau dann zu bekämpfen, wenn es am nötigsten ist.
Die COVID-19-Pandemie hat Begriffen wie „Hygiene", „Schlaf" und „Immunsystem" ihre eigentliche Bedeutung zurückgegeben. Die Stärkung des Immunsystems allein durch Tabletten ist trotz vollmundiger Versprechen in der Werbung für antivirale Produkte äußerst schwierig. Die Realität erfordert konsequente persönliche Gewohnheiten, die das Risiko langfristig senken.
In diesem Artikel erinnern wir Sie nicht an das Händewaschen oder die Sauberkeit Ihres Smartphone-Displays, da diese Punkte ohnehin offensichtlich sind. Stattdessen behandeln wir Faktoren, die genauso wichtig, aber oft verborgen, vergessen oder übersehen werden.
Warum Schon Jetzt an die Erkältungs- und Grippesaison im Frühling Denken, Wenn Es Noch Winter Ist?
Gegen Ende des Winters hat der Körper traditionell eine ganze Reihe von Defiziten angehäuft:
- Zu wenig Sonnenlicht und erhöhte Müdigkeit während der dunklen Tagesstunden;
- Weniger natürliche Vitamine und förderliche Nährstoffe in der Nahrung;
- Höhere Konzentrationen schädlicher Stoffe in Luft und Wasser.
Die moderne städtische Umgebung stellt für den menschlichen Körper ein regelrechtes Umweltextrem dar. Über den Winter angesammelte toxische Abfälle gelangen aus schmelzendem Schnee direkt in die Luft und die Wasserreservoirs, was zusätzlichen Druck auf Stadtbewohner mit bereits geschwächtem Immunsystem ausübt.
Aufgrund erhöhter Konzentrationen organischer Stoffe können die übliche Wasseraufbereitung und Chlorung sich als unzureichend erweisen. Dies ist besonders kritisch für Städte, die von Flüssen und Stauseen versorgt werden, oder in denen sich das alternde Rohrleitungsnetz über große Entfernungen erstreckt.
Eine Kleine Dosis Gift, Jeden Tag
Nur strenge medizinische Kontrolle kann ein Gift in ein Medikament verwandeln. Ungereinigtes Leitungswasser enthält immer Restchemikalien, und deren Überwachung ist oft nur teilweise. Aus chemischer und medizinischer Sicht sind Härte und ein rostiger Farbton des Wassers nicht die größte Gefahr — die eigentliche Gefahr liegt in Stoffen, die wir mit bloßem Auge nicht sehen können: Schwermetalle, Nitrate, Pestizide sowie Chlor (zur Desinfektion verwendet) samt seinen giftigen Nebenprodukten.
Da Chlor unweigerlich mit organischen Verunreinigungen im Wasserversorgungsnetz in Kontakt kommt, bilden sich im Wasser schnell chlororganische mutagene und krebserregende Verbindungen, die häufig als Auslöser für eine Reihe von Erkrankungen wirken — von Allergien bis hin zu chronischen Gesundheitsproblemen. Während die Anfälligkeit für diese negativen Effekte von der Genetik abhängt, birgt diese Art der Anreicherung für jeden ein Risiko. Ist der Körper bereits geschwächt, spielt selbst eine minimale zusätzliche Belastung durch schädliche Stoffe eine Rolle.
Ein Geschwächter Körper: Wer Ist Gefährdet?
Wenn Sie in einer oft smoggeplagten Stadt leben, zu viel Zucker und verarbeitete Lebensmittel konsumieren oder ein empfindliches Atmungssystem haben, sind Ihre Abwehrkräfte nicht in bester Verfassung. Selbst unkontrollierte Multivitamin-Einnahme kann Leber und Nieren unnötig belasten, trotz guter Absichten.
Die Wasserqualität spielt eine subtile, aber wirklich grundlegende Rolle. Das Immunsystem verbraucht seine Ressourcen ineffizient, wenn über Jahre hinweg ungereinigtes oder schlecht gefiltertes Trinkwasser konsumiert wird. Solches Wasser enthält häufig chlororganische Stoffe (krebserregend), aktives Chlor (ein starkes Allergen), Schwermetalle (die der Körper nur schwer ausscheiden kann) und Nitrate aus der Landwirtschaft.
Rauchen, Alkohol... oder ein Glas Leitungswasser?
Alkohol und Zigaretten werden immer zusammen genannt, wenn es um die schädlichen Gewohnheiten des modernen Lebens geht. Wenn Sie „hier und jetzt" eine einzige Zigarette rauchen, passiert nicht sofort etwas Fatales. Wird das Rauchen jedoch über Jahre fortgesetzt, zeigen sich die negativen Folgen langfristig in Ihrer Gesundheit.
Genau dasselbe gilt für den täglichen Konsum von ungereinigtem Leitungswasser. Die Folgen angesammelter Giftstoffe zeigen sich erst weit in der Zukunft — und nach Murphys Gesetz im ungünstigsten Moment.
P wie „Prävention"
Erleichtern Sie die tägliche Arbeit Ihres Körpers, damit die Immunantwort die realen Gefahren während der Erkältungs- und Grippesaison erfolgreich abwehren kann.
Die klassischen Methoden zur Stärkung des Immunsystems sind nicht künstliche Vitamine aus der Flasche, sondern moderate körperliche Aktivität, ausreichend Schlaf, Spaziergänge an frischer Luft und eine ausgewogene Ernährung in Kombination mit sauberem Trinkwasser.
Eine gute Flüssigkeitszufuhr hält Ihre Schleimhäute optimal feucht und schützt sie vor der austrocknenden Wirkung von Heizsystemen im Winter. Trockene Schleimhäute sind sehr anfällig für äußere Angriffe und erfüllen ihre Barrierefunktion nur unzureichend. Gut gereinigtes Wasser eignet sich zudem ideal für die Verwendung in Luftbefeuchtern, da es keine weißen Rückstände hinterlässt. Und wenn eine Erkrankung bereits eingesetzt hat, ist sauberes Wasser essenziell, um Giftstoffe und Abbauprodukte von Virusinfektionen schnell auszuscheiden.
Wasseraufbereitungstechnologie für Zuhause — Eine Investition in die Zukunft
Wie bereits festgestellt, verbreiten sich Viren wie die Grippe nicht in großem Umfang über die zentrale Wasserversorgung, doch es gibt eine lange Liste anderer gefährlicher Stoffe, Viren und Bakterien, die über Wasser übertragen werden können (etwa Hepatitis A), und der Schutz davor ist eine tägliche Notwendigkeit.
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